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Crisis of Sensitivity

Kuratiert von:

Daniel Zimmermann, Linda Samaraweerowa and Guadalupe Aldrete

Person sieht aus einem Fenster und hat ein transparentes Tuch um den Kopf gewickelt

© Foto: (c) Barzakh

eindorf

Im Rahmen der Klima Biennale 2026 verwandelt sich eindorf in einen Resonanzraum für Körper, Erinnerung und Umwelt. Hier entsteht eine ortsspezifische, multidisziplinäre Intervention, die choreografische, performative, installative, fotografische und filmische Praktiken zu einem gemeinsamen Ganzen verweben. Ausgangspunkt ist das Thema Crisis of Sensitivity: die Auseinandersetzung mit ökologischen und menschlichen Krisen, die tief ineinandergreifen, und mit unserer Fähigkeit, auf die Empfindlichkeiten anderer – und auf die eigenen – zu reagieren.


 

Die beteiligten Künstler*innen bringen unterschiedliche Perspektiven und Medien ein, die zu einer gemeinsamen künstlerischen Landschaft verschmelzen. Durch installation und Performance Guadalupe Aldrete erforscht somatische und archaische Erinnerungen des Körpers und eröffnet damit einen Zugang zu verkörpertem Wissen. In der Verfilmung der zeitgenössischen Oper DURST von Robert Jíša unter der Regie von Linda Samaraweerová wird das Publikum zu einer musikalischen Reise durch sechs Bewusstseinszustände eingeladen, die durch spezifische Frequenzen hervorgerufen werden und auf den tibetischen  Bön-Lehren zum luciden Schlaf basieren. Gemeinsam mit der Opernsängerin Johanna Zachhuber entwickelt Linda Samaraweerová choreografische Interventionen, die das Publikum auf eine innere spirituelle Reise einladen. Masoumeh Jalalieh bewegt sich choreografisch in den Zwischenräumen von Grenzen und Übergängen, in der ständigen Transformation von Körper und Realität. Daniel Zimmermanns Arbeiten entstehen an der Schnittstelle von visueller Kunst, Film und Performance und hinterfragen die Bedeutung wie auch die Nachhaltigkeit menschlichen Verhaltens. Tahereh Nourani erschafft mit Klangräumen und Stimme auditive Dimensionen, die die Fragilität der Wahrnehmung erfahrbar machen und neue Formen des Zuhörens ermöglichen.


 

So entsteht ein Dialog zwischen den unterschiedlichen künstlerischen Praktiken, die sich als Facetten eines Ganzen herauskristallisieren. eindorf wird zu einer performativen Landschaft, die die Besucher*innen dazu einlädt, Transformationen  sinnlich und körperlich zu erleben.

Künstler*innen:

Guadalupe Aldrete, Masoumeh Jalalieh, Robert Jíša, Linda Samaraweerowa, Judith Stehlik, Daniel Zimmermann, Tahereh Nourani, Johanna Zachhuber

14.04. –
25.04.26

Ausstellung

Öffnungs­zeiten:

Fr-Sa: 14:00 – 19:00 Uhr

Adresse

eindorf

Reindorfgasse 8/1-2
1150 Wien

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